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Wanddeko mal anders: Graffiti meets Barock

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Wenn zwei Generationen aufeinander treffen, treffen auch zwei Stile aufeinander. Während meine Mutter es lieber traditionell & volkstümlich mag und auch ihre Wohnung so einrichtete, stehe ich mehr auf den modernen Stil und Street Art. Aber was ich am liebsten habe, ist eine Kombination aus beidem – so ist immer ein bisschen Erinnerung in meinen kleinen Projekten mit verankert.

So kam mir die Idee, meine mit dem Smartphone gesammelten Street Art-Bilder in einem der goldenen Bilderrahmen, die wir früher im Haus hatten, zu verewigen.
Wer so etwas nicht zu Hause hat, kann derartig antik angehauchte Bilderrahmen problemlos auf dem Flohmarkt oder auch im Internet finden.

 

Der passende Rahmen

Zuerst habe ich einen passenden Rahmen gesucht. Das war in unserem Haushalt überhaupt kein Problem. „Burlaken auf der Wolga“ sollten dafür herhalten. Dann habe ich eine Collage verschiedener Graffiti-Fotos unseres letzten Berlin-Trips zusammengestellt. Dann hieß es Ausmessen des Innenmaßes des Bilderrahmens, ich komme auf 60x80cm. Weil ich ein Motiv 2fach in einem Bild darstellen möchte, bestelle ich 2 Leinwände 60×40 quer (einmal farbig, einmal schwarzweiß).

Nun müssen die „Burlaken auf der Wolga“ raus aus dem Rahmen, möglichst schonend, versteht sich. Also Gemälde umdrehen und mit einer Zange die Nägel vorsichtig herausziehen. Da das Bild von quer auf Hochformat gedreht werden soll, muss auch die Aufhängeschraube raus, in dem Fall kann man diese einfach per Hand raus drehen.

So tauscht Du das Motiv aus

Ist die alte Leinwand raus, können die neuen Zwei eingelegt werden (auf die Ausrichtung achten!). In meinem Fall passen die Leinwände in der Breite perfekt, haben aber in der Höhe noch etwas Luft. Vom Laminatverlegen habe ich im Keller noch ein paar Abstandsplättchen aus Kunststoff gefunden. Diese kann man leicht in mehrere Teile zerschneiden und jeweils zweifach oben und unten einklemmen, so dass die Leinwände nicht mehr hin und her rutschen. Achte darauf, dass sie fest sitzen, lieber also vorsichtig mit einem Gummihammer etwas nachhelfen. Die Plättchen sollten die Leinwand gut spannen. Auch darauf achten, dass die Leinwände mittig ausgerichtet sind!
Alternativ geht auch Holz als Füllmaterial, wichtig ist, dass später der Nagel problemlos durchkommt.

Jetzt werden die Leinwände und Plättchen mit Nägeln miteinander befestigt. Als erstes werden die äußeren Stellen festgemacht: der Nagel sollte schräg durch Leinwand und Plättchen in den Rahmen gehen. Der Nagel sollte nicht zu lang sein, es wäre unschön, wenn er vorne aus dem Rahmen wieder rausspicken würde.
Bei dem Bildformat habe ich oben und unten je zwei Nägel eingearbeitet, an den Seiten jeweils nur einen.


Zum Schluss muss das Bild ja auch wieder hängen können! Also die Aufhängeschraube nicht vergessen, wieder hineinzudrehen.

Und fertig ist die „neue“ Wanddeko.

 

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