Video-Anleitung zur Fotobuchgestaltung
10 Gestaltungstipps für dein Fotobuch
Möchtest Du noch bessere Fotobücher machen? Die Fotobuch-Expertin und Autorin des Werkes „Das eigene Fotobuch“ Petra Vogt hat für uns einige Gestaltungsgrundregeln zusammengestellt, die dir helfen, aus deinen Aufnahmen ein einzigartiges Fotobuch zu gestalten.
Fotografiere schon fürs Fotobuch
Viele achten beim Fotografieren vor allem auf das starke Einzelbild. Im Fotobuch wird aber oft im übertragenen Sinn auch eine Geschichte erzählt. Damit diese anschaulicher wird, helfen Fotos von Details.

Nimm im Urlaub doch zum Beispiel auch Straßenschilder auf oder Eintrittskarten. Oder fotografiere bei einer Familienfeier auch die Tischdekoration und die Menükarte. Sinnvoll ist es auch, Bilder zu machen, die sich für Hintergründe eignen. Dies kann etwa ein Detail einer Landschaft sein oder eine Nahaufnahme des Stoffs des Hochzeitskleides. Wichtig ist dabei, dass die Motive nicht zu detailreich sind und zu stark vom späteren Vordergrund ablenken.
Finde einen „roten Faden“ für dein Fotobuch
Ein Fotobuch durchzuschauen, macht dem Betrachter mehr Spaß, wenn es eine nachvollziehbare Reihenfolge hat. Bei den meisten Fotobüchern ist es gar nicht so schwer, ein Gliederungsschema zu finden. Oft bietet sich zum Beispiel eine zeitliche Reihenfolge an – etwa bei einer Reise oder einem Fest wie einer Hochzeit.

Wer dagegen die besten Aufnahmen eines Themenbereiches zusammenstellt, für den bietet sich eher eine thematische Gliederung an. Dies kann zum Beispiel die Sortierung nach Orten sein, wenn man häufiger in der gleichen Region Urlaub macht. Gut ist, wenn das Gliederungsschema für die Betrachter sichtbar gemacht wird – zum Beispiel durch hübsch gestaltete Kapitelstartseiten.

Gute Ergänzungen dafür können Straßenschilder, Kalenderblätter, ortstypische Sehenswürdigkeiten oder auch eine Uhr sein.
Gestalte dein Fotobuch einheitlich
Die wichtigste Layoutregel für gute Gestaltung ist Einheitlichkeit. Damit ist nicht gemeint, dass alle Seiten gleich aussehen – das würde schnell langweilig werden. Aber umgekehrt soll auch nicht jede anders aussehen.

Ideal ist, wenn sich einige wenige Layouts wiederholen oder es nur leichte Varianten gibt. Einen einheitlichen Look schafft auch die Verwendung von maximal zwei Schriftarten im ganzen Werk, die wiederum in nicht zu vielen unterschiedlichen Größen gezeigt werden.

Ist eine Überschrift etwa auf der ersten Seite mit 20 Punkt angelegt, dann sollte sie auch auf den folgenden so formatiert werden.
Überlade deine Seiten nicht
Die Regel „Weniger ist mehr“ gilt für Fotobücher ganz besonders. Wenn 10 Fotos auf einer Doppelseite zu sehen sind, konkurrieren alle um die Aufmerksamkeit des Betrachters. Der fühlt sich dann unbewusst schnell gestresst.

Weniger Aufnahmen wirken großzügiger und lassen das einzelne Bild besser wirken. Wer dennoch einige Seiten mit vielen Aufnahmen gestaltet, sollte diese Seiten mit anderen Seiten abwechseln auf denen wenig Fotos zu sehen sind. Das macht das Durchblättern angenehmer.

Gut ist auch, wenn die Größe im Buch der Wichtigkeit und Qualität des Bildes entspricht. Ein gutes und für das Gezeigte wichtiges Bild wie etwa das des Brautpaares in einem Hochzeitsalbum sollte größer dargestellt werden als ein zu dunkles der Großtante.
Wähle den einen passenden Hintergrund
Ein schöner Hintergrund kann eine Seite aufwerten und ansprechender machen. Allerdings besteht auch schnell die Gefahr, dass er mit den Aufnahmen konkurriert. Ist das Hintergrundbild sehr unruhig, wird schnell unklar, wo der Hintergrund aufhört und die darauf liegenden Bilder anfangen. Das strengt den Betrachter unbewusst an.

Um dieses Problem zu vermeiden, solltest du darauf achten, dass sich deine Bilder vom Hintergrund abheben, dazu eignet sich ein passender Rahmen für deine Bilder.
Positioniere Zusammengehörendes nah beieinander
Das Gehirn stellt unbewusst den Zusammenhang her: „Was zusammensteht, gehört zusammen“.
Bei zwei Porträts von Hochzeitsgästen, die unmittelbar nebeneinander und mit Abstand zu den anderen Aufnahmen positioniert werden, nimmt der Betrachter instinktiv eine Verbindung der beiden an.
Prüfe deshalb, ob diese Zusammenhänge wirklich bestehen und sortiere bei Bedarf um. Ein Buch lässt sich deutlich leichter „lesen“, wenn diese Regel beachtet ist.
Gestalte Texte gut lesbar
Damit Texte harmonisch im Buch wirken, solltest du bei größeren Textmengen keine ausgefallenen Schmuckschriften verwenden, sondern eher schlichte wie Arial, Times New Roman oder Verdana. Nimm – je nach Größe des Buches - Schriftgrößen von 8 bis 14 Punkt für den Fließtext und für die Überschriften ja nach Buchgröße 30 bis 100 Punkt.

Achtung: Am Bildschirm wirken die Schriften oft kleiner als im gedruckten Buch. Mit einer zu großen Schrift für den Fließtext wirkt ein Buch leicht wie eines für Erst- oder ältere Leser.

Achte außerdem darauf, dass sich der Text gut vom Hintergrund abhebt. Verwende bei sehr unruhigen Hintergründen am besten eine Hintergrundfarbe für die Textbox.
Wähle ein starkes Titelbild
Das Titelbild ist zunächst die wichtigste Aufnahme des ganzen Buches. Entsprechend sorgfältig sollte es ausgesucht werden. Dafür gibt es drei Grundregeln:

1) Es soll ein herausragend gutes Bild sein.
Oft wird das Titelbild formatfüllend gezeigt. Dadurch ist es vor allem bei großformatigen Werken wichtig, dass es ein technisch gutes ist. Schwächen wie etwa Unschärfe fallen nämlich deutlicher auf, je größer ein Bild gezeigt wird.

2) Das Bild soll typisch für den Inhalt sein.
Bei einem Buch über die Familie sollte es zum Beispiel ein Familienbild sein und kein Gegenstand, bei einem Buch über eine Reise kein Porträt mit einem Hintergrund, der überall hätte aufgenommen werden können.

3) Das Bild soll genug Platz für die Beschriftung bieten. Dies ist vor allem der Fall, wenn es Bildbereiche mit wenig Details gibt (z.B. Himmel).
Lass dich inspirieren
Um neue Anregungen für Layouts zu finden, kannst du dich einfach inspirieren lassen. Die leichteste Möglichkeit ist der Reiter „Vorlagen“ der fotokasten-Software.

Hier steht für verschiedene Anzahlen von Fotos eine große Auswahl ansprechender Seitengestaltungen zur Verfügung. Probiere doch einfach einmal aus, mit welchem Varianten deine Fotos gut aussehen.

Wer individueller gestalten will, kann sich von Zeitschriften inspirieren lassen. Stern View, Merian und Geo Saison eignen sich besonders gut, um auf neue Ideen zu kommen.
Sei sorgfältig bei den Schlusskorrekturen.
Sind die Seiten des Buches zusammengestellt, fehlt noch der Feinschliff als wichtiger letzter Schritt. Gehe sorgfältig durch dein Werk und prüfe die Rechtschreibung – besonders auch bei Namen.

Schaue außerdem, ob die Bilder und Texte mit Bezug zueinander auf gleicher Linie ausgerichtet sind und nicht minimal abweichen. Und achte schließlich darauf, ob die „Beschnittgrenzen“ (das ist der rot markierte Randbereich) beachtet sind.

Platziere keine bildwichtigen Elemente und auch keine Texte im Beschnittbereich.
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