Pressemitteilung

21.06.2011
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Fotobücher als Schatzkisten für Urlaubserinnerungen - gewusst wie!

Waiblingen im Juni 2011. Sonne lacht vom Himmel, die Koffer sind gepackt und auch die Digitalkamera ist sicher im Gepäck verstaut. Die Urlaubssaison regt Fotoenthusiasten an, besondere Momente fotografisch einzufangen. Wie schön, dass Reiseerlebnisse heute nicht mehr in Fotokisten verstauben, sondern in liebevoll gestalteten Fotobüchern ihren Weg ins Wohnzimmerregal finden. Doch auch hier lauern Tücken. Zu dunkel, zu voll, zu viele Motiv-Wiederholungen...
Was macht ein gutes Urlaubsfotobuch aus, dass sich nicht nur der Hobbyfotograf, sondern auch Freunde und Familie gerne anschauen?
Der Hamburger Fotograf und Fotoreise-Veranstalter Jürgen Müller öffnet seine Trickkiste. Im nachfolgenden Text gibt er seine Tipps und Erfahrungen weiter.

1. Rahmen setzen
Betrachten Sie die erste Doppelseite als Ouvertüre. Großzügig und schlicht sollte sie gehalten sein. Um Spannung aufzubauen, setze ich gerne ein Lockmotiv solo auf die rechte Bildseite und begnüge mich auf der linken Seite mit wenig Text und luftigem Layout. Die letzte Doppelseite hingegen ist das Sahnehäubchen; sie darf süßen Abschiedsschmerz auslösen. Lichtintensive Bilder wie zum Beispiel Sonnenuntergänge eignen sich für so ein Finale hervorragend. Aber auch emotionale Shots mit winkenden Menschen oder Blicken aus dem Leihwagenheck überzeugen an dieser Stelle.

2. Schönheit durch Selektion
Ein gutes Urlaubsfotobuch steht und fällt mit der Bildauswahl. Wir alle kennen ermüdende Dia-Abende mit Strecken sich kaum unterscheidender Fotos von Bauwerken oder Landschaftsszenarien. Wählen Sie für Ihr Fotobuch nur Bilder aus, von denen Sie überzeugt sind, vermeiden Sie Dopplungen. Auch wirken Seiten mit wenigen Bildern ruhiger, bei einem DIN A4-Buch sollten maximal zwei Fotos eingefügt werden. Bilder brauchen Raum, gewähren Sie ihn!

3. Detailverliebtheit
Details dürfen in einem guten Fotobuch auch gerne mal die Hauptrolle spielen! Nahaufnahmen auf dem Fischmarkt von Palma, die kleine Echse auf dem Stein oder schöne Mosaikfliesen bringen Abwechslung zwischen die Seiten. Um die tragende Stimmung einer Situation oder eines Ortes in der Fotografie zu vermitteln, sollten Sie sich auf Wesentliches konzentrieren. Wagen Sie auch einmal mutige Anschnitte. Drehen Sie den Spieß im Layout um und zeigen Sie Kleines groß und Großes klein. Super wirkt ein Detail als großes Foto auf der einen Seite und eine Collage aus verschiedenen Bildern auf der Gegenüberliegenden. Lassen Sie ruhigen Gewissens das Strandpanorama links liegen, oft ist dieses austauschbar. Sie haben sich Ihr Reiseziel mit Bedacht ausgewählt, fotografieren Sie, was Ihnen am Herzen liegt und für Sie den Zauber des Ortes ausmacht.

4. Überraschungseffekte
Highlights laden Ihr Fotobuch mit Spannung auf. Schwarzweißaufnahmen sorgen für tolle optische Effekte; gerade Gebäude und Landschaften werden so auf Ihre grafische Struktur reduziert. Getreu dem Motto: reduce to the max. Eine weitere Möglichkeit beim Fotografieren liegt im überraschenden Wechsel der Blickwinkel. Nicht immer muss das Motiv auf Augenhöhe sein, eine tiefere oder höhere Perspektive schafft oft auch außergewöhnliche Bilder und bringt Abwechslung.

5. Komposition der Bilderwelten
Hinter einer guten Fotografie verbirgt sich viel weniger Zauberei als Sie denken. Wie so oft bildet solides Handwerk die Basis. Wann empfindet unser Auge ein Bild als gelungen? Fotografen sprechen häufig vom goldenen Schnitt, der ein Bild ausgewogen erscheinen lässt. Sehr vereinfachend steht dahinter eine 2/3 gegen 1/3 Bildaufteilung, also beispielsweise 2/3 Strand und 1/3 Himmel. Wichtig ist in jedem Fall die Beachtung von Proportionen und einer harmonischen Strukturierung. Klare symmetrische Fotomotive sorgen für Ruhe. Kleine Störfaktoren wie eine Möwe auf einem Balken hingegen versprühen erfrischende Irritation. Als größter Fehler lauert die Angst vor dem Motiv! Also nah ran und möglichst Format füllend arbeiten.

6. Gegensätze wirken
Haben Sie sich schon mal bewusst die Farbwelten Ihrer Aufnahmen angesehen? Es gibt Fotos in zarten, leichten Farben und andere in dunklen und schweren Tönen. Mein Tipp: Seien Sie mutig und mixen Sie diese Bilder. Arrangieren Sie dabei die Bilder in leichten Tönen oben auf der Bildseite und darunter die eher dunklen Motive. So entsteht ein visueller Spannungsbogen, ohne die leichteren Fotografien zu erdrücken. Ähnlich verhält es sich mit einem Bildermix aus leuchtenden und wenig lichtintensiven Aufnahmen.
Volle Sonne ist für ein gutes Foto kein „muss“. Auch bedeckte Himmel haben ihre eigene Dramaturgie und weiches Licht steht vielen Bilder, zum Beispiel Portraits viel besser. Auch der Wechsel zwischen Hoch- und Querformat bringt schöne Kontraste mit sich. Unser Auge langweilt sich in der Betrachtung eines Fotobuchs, das ausschließlich Aufnahmen im Querformat zeigt. Fast jedes Motiv lässt sich auch als Hochformat fotografieren - oft mit überraschendem Ergebnis. Ein schmaler Weg, der sich durch einen üppigen Wald schlängelt, zieht den Betrachters regelrecht ins Bild.

7. Blick über den Tellerrand
Endlich Urlaub mit Familie oder Freunden! Natürlich neigen wir dazu, unsere Lieben in entspannter Urlaubsatmosphäre zu fotografieren. Und schließlich sollen beim Betrachten des Fotobuchs die Erinnerungen an die schöne Zeit geweckt werden. Trotzdem sollten Sie auch die Menschen vor Ort in Szene setzen. Fotografieren Sie Märkte, Straßenszenen, Menschen bei der Arbeit, vielleicht den alten Fischer, dessen Gesichtslandschaft Bände spricht. So erzeugen Sie Nähe und Lebendigkeit, laden die Betrachter ein, an Besonderheiten und Kultur des Landes teilzuhaben. Doch Sensibilität gehört dazu! Bitten Sie fremde Personen immer vorab mit dem gebührenden Respekt um Erlaubnis, sie fotografieren zu dürfen.

8. Hintergründig
Strahlend blauer Himmel am Mittelmeer, bröckelnde Häuserfassaden auf Cuba, sattes Regenwald-Grün - all dies eignet sich als persönliche Kulisse für Urlaubsfotos. Oft gelingt es mit Bildbearbeitungs-Software, die Intensität von Strukturen und Farben abzuschwächen, so dass der Hintergrund nicht von den tatsächlichen Motiven ablenkt. Innerhalb eines Fotobuchs ergeben ein bis zwei Hintergründe Sinn. Wechseln Hintergründe häufig durch, kann es schnell passieren, dass beim kompletten Buch ein konzeptloser und unruhiger Eindruck überwiegt.

9. Papierqualität macht den Unterschied
Anbieter von Fotobüchern gibt es wie Sand am Meer. Doch schade, wenn die sorgsam zusammengestellten Erinnerungen im wahrsten Sinne des Wortes verblassen oder schlechte Bildqualität die Mühe zunichte macht. Mein Tipp: Greifen Sie auf sogenannte Echt-Fotobücher zurück, die auf professionellem Fotopapier gedruckt werden. Fotokasten beispielsweise nutzt Kodak Royal Papier, wahlweise matt oder mit extra beschichteter Glanzoberfläche. Neben intensiver Farbund Detailtreue steht dieses Premiumpapier für eine verbesserte Wiedergabe dunkler Bildbereiche und dank Spezialbeschichtung für weniger Fingerabdrücke.

Über den Autor
Der Fotograf Jürgen Müller lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 1983 fotografiert er Werbekampagnen, People, Landschaften und Unternehmensportraits. Als Künstler überzeugt er zudem durch seine puristischen und magisch inszenierten Arbeiten und Objektfotos. Diverse Ausstellungen zum Beispiel in der Hamburgischen Landesvertretung Berlin oder der PPS-Galerie Hamburg erzählen von seiner Bildsprache. Müller unterrichtet als Dozent an der MDH Berlin und ist Trainer der Nikon School. Regelmäßig veranstaltet der Autor Fotoreisen mit engagierten Fotoenthusiasten an beliebte Urlaubsziele wie die Kanaren.
Informationen zu Seminaren und Fotoreisen auf www.kreativessehen.de

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fotokasten begann 2000 als Pionier digitale Bilddateien auf echte Papierabzüge zu produzieren. Hochwertige Verarbeitung, exzellenter Kundenservice und Produkte am Puls der Zeit markieren Eckpfeiler und machen fotokasten zu einem der führenden deutschen Foto- und Printservices im Internet. Ob auf Papier, Leinwand, Porzellan oder Schiefer, die Waiblinger Profis drucken Bilddateien auf unterschiedliche Untergründe in hochauflösender Qualität. Vom Fotobuch bis zum Futternapf umfasst das Sortiment über 200 Produkte.
Foto-Liebhaber wählen aus dem Produktportfolio ihre Favoriten aus, laden Bilder hoch und gestalten Wunschprodukte im Handumdrehen selbst. fotokasten bezieht Technologie und Produktion aus dem Hause d|o|m in Waiblingen.
Weitere Informationen auf www.fotokasten.de

 

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