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Alle Geschenke an einem Tag – ein Selbstversuch

Geschenke und Geschenkideen für Weihnachten

Alle Geschenke für Weihnachten an einem Tag organisieren? Das klingt verwegen. Trotzdem wollte ich dieses Jahr versuchen, ob das planvolle Weihnachtsgeschenkkonzentrat nicht besser klappt als das „hier noch, da noch, ach ja, auweia Einkaufen“ der letzten Jahre. Hier meine ultimative Geschenketag-Erfahrung:

  • Voraussetzung 1: Sturmfrei! Mann und Kind zu den Großeltern, zu Freunden, aufs Land schicken – Hauptsache sie sind weg! Und das gerne für 24 Stunden. Denn am besten startet man ausgeschlafen in den Geschenketag.
  • Voraussetzung 2: KEINE Hausarbeit! Nicht einmal kurz nebenbei die Waschmaschine anstellen oder Krümel wegfegen. Heute ist Geschenketag!
  • Voraussetzung 3: Ein bisschen Vorplanung macht Sinn. Ich habe schon seit Längerem eine Liste im Handy, in die ich immer sofort eintrage, was mir an Geschenkideen durch den Kopf geht.

8:30 Uhr – planen, planen, planen

Erstmal frühstücken. Aber: Statt iPad mit Netflix-Serie während der zweiten Tasse Kaffee, Papier und Stift zur Hand nehmen. Ich schreibe auf, wen ich beschenken will und übertrage die Geschenkideen von meiner Liste im Handy. Zum Schluss kategorisiere ich die Geschenke:

  • online bestellen
  • einkaufen
  • DIY (also: selber machen)
  • terminieren

Zum Beispiel haben wir Kekse backen schon fest am nächsten Sonntag eingeplant. Und die Einkäufe, die ich nicht fußläufig erledigen kann, schiebe ich auf nächsten Montag, wenn ich eh mit dem Rad unterwegs bin.

9:30 Uhr – online Geschenke bestellen

An den Rechner! Alles was ich online bestellen kann, wird JETZT online bestellt. Erst fertige Produkte, dann alle, die ich selber machen möchte, zum Beispiel meine Fotokalender oder ein Ruck Zuck Fotobuch.

weihnachten

  • Ganz wichtig: Abhaken auf der Liste, was bereits organisiert ist. (Wer wie ich bereits erledigte Punkte auf Listen schreibt, nur um sie abzuhaken, weiß wie gut sich das anfühlt …) Liste für Weihnachtsgeschenke
  • Auch wichtig: Nicht zu lange über Alternativen nachdenken. Meistens ist die erste Entscheidung die richtige. Und: Alles was deutlich länger dauert als 30 Minuten (wie zum Beispiel ein umfangreiches Fotobuch gestalten) wird auf einen festen Termin vertagt.

11:30 Uhr – Einkaufsliste schreiben und raus

Hurra! Online alles erledigt! Als der Kaufrausch langsam verebbt, merke ich, wie hungrig ich bin. Heute wird draußen gegessen – statt dem Rest Nudeln mit Ketchup im Kühlschrank. Vorher schreibe ich auf eine Einkaufsliste, welche meiner Geschenkideen ich im näheren Umkreis besorgen kann. Ich gebe mir Zeit bis 15 Uhr (inklusive Lunch), um alles zu besorgen.

12:00 Uhr – Shopping

Endlich: Shopping! Bei uns sind viele schöne Läden im Viertel, wo man nette Kleinigkeiten kaufen kann. Auch zum Supermarkt schaffe ich es noch kurz.

  • Ganz wichtig: Bei der Einkaufsliste bleiben, nicht verzetteln! Kleinere Abschweifungen oder Modifizierungen der Geschenkideen sind erlaubt, aber ein bisschen sollte man die Zeit im Auge behalten. Mission: Liste abhaken!

15:00 Uhr – DIY Zeit

Wieder zu Hause: Bisschen müde, aber das Sofa muss warten – jetzt ist DIY Zeit! Was ich schon habe, wird schön verpackt, mit Namen beschriftet und tief im Schrank versteckt.

  • Notiz an mich: Überlegen, was wir dem Kind erzählen, wer die Geschenke bringt. Dieses Jahr, mit 2, kann das schon hinterfragt werden. Weihnachtsmann? Christkind? Wichtel? Mama? Das sind die wahren Herausforderungen junger Eltern.

Als DIY Geschenk für alle Freunde, denen man nur etwas Kleines mitbringen möchte, habe ich mir eine selbstgemachte Gemüsepaste als Brühwürfelersatz auf Pinterest ausgeguckt. Kleine Marmeladen- und Einmachgläser finde ich dafür noch im Schrank.

Das geht ganz einfach: Gemüse schneiden, salzen, pürieren. Nebenher Gläser 10 Minuten bei 180 Grad im Ofen sterilisieren (abkochen geht natürlich auch). Einfüllen – und in einer halben Stunde sind sechs Geschenke fertig. Was an Gemüse übrig bleibt, kommt in die Suppe heute Abend.

Du richtest dieses Jahr das Weihnachtsessen aus? Dann lese unbedingt die 5 Reglen für ein gelungenes Weihnachtsessen.

17:00 Uhr und ein Fazit

Mein Befinden: euphorisch! Gleich kommt die Familie nach Hause und ich bin tatsächlich mit meiner Liste ganz schön weit vorangekommen. Was noch fehlt, ist terminiert.

Mein Fazit zum Geschenketag: Selbstdisziplin ist extrem wichtig und etwas Vorplanung essentiell. Aber: Man schafft mit dem planvollen Vorgehen tatsächlich richtig viel (was man sonst vor sich herschiebt, bis es brennt). Denn selbst, wenn man an dem einen Tag nicht alles erledigt, hat man doch einen Überblick gewonnen und sich einen Plan zurechtgelegt. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder versuchen, mir einen Geschenketag freizuschaufeln.


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