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Die ultimativen Karottenkuchen-Rezepte: 4 Varianten

karottenkuchen rezept

Karottenkuchen, Carrot Cake oder Rüblitorte: Egal wie man ihn nennt – dieser vorwiegend als Ostergebäck bekannte Kuchen gehört zu den beliebtesten Rezepten in der Schweiz, den USA, Deutschland oder Finnland. Dementsprechend häufig ist ein neues Rezept im Internet zu finden. Die Auswahl ist riesig und treibt so manche Küchenfee in einen wahren Backrausch. Entdecke hier die vier besten Rezepte zum Nachbacken und Naschen.

 

So gelingt ein Karottenkuchen

Ein American Carrot Cake, Rüblikuchen oder auch Karottenkuchen ist nur dann ein perfekter Kuchen, wenn er richtig saftig ist. Die Grundzutaten sind unabhängig vom jeweiligen Rezept identisch. Neben Eiern, Mehl, Karotten und Zucker gehört eine hübsche Deko zu einem traditionellen Rezept dazu. karottenkuchen reibe

Den letzten Schliff bekommt der Möhrenkuchen durch das Topping. Zum klassischen Rezept
gehört ein Topping aus Frischkäse. Manchmal wird aber auch eine Glasur aus Buttercreme verwendet. Lecker sind beide Varianten. Wer jedoch Buttercreme nicht mag, sollte beim traditionellen Kuchen-Rezept mit einer Frischkäse-Glasur bleiben. Verfeinert mit etwas Zitrone ist dieses Topping ein ganz besonderer kulinarischer Genuss.

Ein Unterschied im deutschen Karottenkuchen besteht in der Verarbeitung der Karotten. Während Du beim originalen Carrot-Cake-Rezept und beim Rüblikuchen grob geraspelte Möhren verwendest, beinhaltet der deutsche Karottenkuchen fein geriebene Karotten. Das Bild rechts zeigt Dir den Unterschied bei der Zubereitung. Mit der rechten Seite raspelst Du größere Karottenstücke, mit der linken Seite reibst Du sie fein.

zubereitung karottenkuchen

 

Die vier besten Rezepte

Karottenkuchen 1: American Carrot Cake

Wenn Dein Kuchen so richtig saftig schmecken soll, bist Du mit dem amerikanischen Carrot Cake-Rezept in jedem Fall gut beraten. Im Gegensatz zum typisch deutschen Karottenkuchen wird dieses Gebäck mit grob geriebenen Möhren zubereitet.

Deine Zutaten:

Für den Teig: 

  • 150 g Butter, geschmolzen
  • 150 g leichter brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Vollkornmehl
  • 1 TL Natron
  • ½ TL Salz
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • Abrieb einer Orangenschale
  • ½ TL geriebene Muskatnuss
  • 100 g Rosinen oder Sultaninen
  • 200 g grob geraspelte Karotten
  • 100 g geröstete und grob gehackte Pekannüsse

Für das Topping:

  • 150 g Vollfett-Frischkäse
  • 50 g feiner brauner Zucker
  • geriebene Schale einer halben Zitrone und etwas ausgepresster Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Heize den Ofen auf 180 °C vor und fette zwei Backbleche ein.
  2. Gib die geschmolzene Butter, Zucker und Eier in eine große Rührschüssel und schlage die Zutaten gründlich zu einer Masse.
  3. Siebe das Natron, Mehl, Gewürze und Salz und fülle sie vorsichtig in die flüssige Mischung.
  4. Hebe die restlichen Zutaten unter und teile den Teig auf beide Backbleche auf. Lasse ein paar Pekannüsse für die Dekoration übrig.
  5. Backe den Teig für zirka 30 Minuten und lasse ihn abkühlen.
  6. In der Zwischenzeit schlägst Du die Zutaten für das Topping und stellst sie kühl. Sobald der Kuchen abgekühlt ist, nimmst Du ihn von den Backblechen.
  7. Beide Kuchenhälften versiehst Du mit je der Hälfte des Toppings. Dann stapelst Du die beiden Hälften jeweils mit dem Topping nach oben aufeinander zu einem Kuchen.
  8. Dekoriere den Kuchen mit den Pekannüssen.karottenkuchen

 

Karottenkuchen 2: deutscher Karottenkuchen

Dieser Karottenkuchen wird nach typisch deutscher Art zubereitet. Die Karotten sind bei diesem Kuchen fein gerieben und machen den Kuchen besonders saftig.

Deine Zutaten:

Für den Teig: 

  • 200 g Mehl
  • 2 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 4 Eier
  • 160 g pflanzliches Öl
  • 150 g Zucker
  • 150 g hellbrauner Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 400 g geriebene Karotten
  • 200 g gehackte Walnüsse
  • 100 g grob zerkleinerte Walnüsse

Für die Glasur:

  • 100 g Butter, weich
  • 250 g Frischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 400 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Heize den Ofen auf 150 °C vor, fette zwei runde Springformen ein und bestäube sie mit Mehl.
  2. Verrühre in einer Schüssel Mehl, Natron, Backpulver, Salz und Zimt.
  3. In einer anderen Schüssel vermischst Du die Eier, Öl, Zucker und Vanille mit einem Mixer auf niedriger Stufe für zirka 30 Sekunden. Danach drehst Du die Geschwindigkeit für ca. zwei bis drei Minuten auf die mittlere Stufe.
  4. Reduziere die Geschwindigkeit auf eine niedrige Stufe und füge die Mehlmischung in zwei Schritten hinzu.
  5. Verrühre die Mischung mit den Karotten, bis alle Zutaten gut miteinander vermengt sind. Hebe die Nüsse unter.
  6. Verteile den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen und backe sie 40 bis 50 Minuten.
  7. Verrühre die Zutaten für die Glasur.
  8. Lass den Kuchen abkühlen und verteile dann eine halbe bis dreiviertel Tasse der Glasur auf einer der beiden Kuchenhälften.
  9. Lege dann die zweite Kuchenhälfte auf die Glasur der ersten Kuchenhälfte.
  10. Glasiere die Oberseite und die Seiten des  Kuchens mit der restlichen Glasur.rezept karottenkuchen

 

Karottenkuchen 3: würzig-saftiger Karottenkuchen

Wenn Du Karottenkuchen lieber etwas würziger magst, ist dieser finnische Karottenkuchen die perfekte Wahl. Der Kuchen bekommt seinen einzigartigen Geschmack durch Zimt, Kardamom, Ingwer, Nelken und Muskatnuss. Das passt perfekt zum wunderbar saftigen Teig mit geriebenen Karotten.

Deine Zutaten:

Für den Teig:

  • 320 g Weizenmehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron/Backsoda
  • 1,5 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL Ingwer gemahlen
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 3/4 TL Kardamom
  • 1/2 TL Salz
  • 300 g geriebene Karotten
  • 250 g Zucker
  • 100 g Rohzucker/braunen Zucker
  • 3 Eier
  • 220 g Rapsöl

Für die Glasur:

  • 150 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
  • 75 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 250 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • (Muskatnuss)

Zubereitung:

  1. Heize den Ofen auf 175 °C vor.
  2. Reibe die Karotten grob und mische das Mehl, das Backpulver, das Natron sowie alle Gewürze in einer Schüssel.
  3. Verrühre den Zucker, den Rohzucker und die Eier mit einem Mixer, bis alles gut durchgemischt ist. Füge das Öl langsam beim ständigen Rühren hinzu.
  4. Hebe die geriebenen Karotten unter und siebe die trockenen Zutaten in den Teig und verrühre sie.
  5. Fülle anschließend den Teig in eine Springform (Durchmesser 26 cm). Backe den Kuchen in der Mitte des Ofens ca. 30 Minuten. Teste am Ende mit einem Holzstäbchen, dass kein Teig daran kleben bleibt und lasse danach den Kuchen abkühlen.
  6. Rühre für die Glasur den Frischkäse und die Butter mit einem Mixer, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Füge den Puderzucker durch ein Sieb hinzu und verrühre alles. Verteile die Glasur anschließend auf dem abgekühlten Kuchen.

Würziger Karottenkuchen

Karottenkuchen 4: Rüblikuchen 

Der Rüblikuchen ist eine typische Schweizer Spezialität zu Ostern. Das Grundrezept ist ähnlich zum deutschen Karottenkuchen. Wie beim amerikanischen Carrot Cake werden hier allerdings die Möhren grob geraspelt. Zudem werden Mandeln verwendet.

Deine Zutaten:

Für den Teig:

  • 375 g geraspelt Möhren
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 250 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 250 ml pflanzliches Öl
  • 4 Eier
  • 200 g gemahlene Mandeln

Für die Glasur:

  • 300 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Heize den Ofen auf 200 °C vor
  2. Verrühre die Eier, Zucker, Öl und Zimt mit einem Mixer.
  3. Gib die Mandeln und Karotten hinzu.
  4. Vermische nun das Mehl mit dem Backpulver und rühre die bereits angerührte Masse unter.
  5. Fülle den Teig in eine gefettete Springform.
  6. Backe ihn für zirka 40 Minuten.
  7. Verrühre Frischkäse und Zitronensaft mit dem Mixer und gib den Vanille- und Puderzucker nach und nach dazu.
  8. Lasse den fertigen Teig gut abkühlen und trage die Glasur mit einer Streichpalette rundherum auf.
  9. Garniere nach Lust und Laune!rezept rüblitorte karottenkuchen

 

Egal, welches Rezept Du verwendest: Du musst kein Backwunder sein, um einen leckeren Möhrenkuchen zu zaubern. Viel Spaß beim Backen und Genießen!

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